Mit Ulrich verliert die Automobilwirtschaft eine schillernde Persönlichkeit, die es brauchte, eine Marke wie Opel durch die vielen Eigentümerwechsel der letzten Zeit zu führen. Er hat sich immer als General Motors-Manager gefühlt, betont er seine Entscheidung. Sein persönliches Markenzeichen – das schwarze Barett – hätte durchaus auch zum französischen Autokonzern gepasst, bedauern die Journalisten mit einem Augenzwinkern seinen Entschluss.

 

Seine Nachfolge wird im Zuge der Übersiedlung der PSA-Importorganisation an den Fabriksstandort in Wien-Aspern entschieden. Aussagen zur Markenentwicklung von Opel in Österreich trifft Mag. Alexander Struckl, Geschäftsführer der Importorganisation.

 

Im späten 2. Halbjahr 2018 werden erste Konturen der Integration von Opel in die Groupe PSA auch in Österreich sichtbar gemacht werden, ist aus Opel-Kreisen zu vernehmen. Struckl betont, dass seine Händler einen eigenen Vertrag adaptiert erhalten, wenn auch viele Details die Spuren des Mutterkonzerns beinhalten. •