In einem aktuellen Tweet droht der amerikanische Präsident der Kultmarke den „Anfang vom Ende“ an. Seiner Meinung nach dürfe eine Harley-Davidson niemals in einem anderen Land gefertigt werden. Harley Davidson hat außerhalb der USA Werke in Brasilien, Thailand und Indien. Diese sollten ausgebaut werden und bereits in 18 Monaten Europa beliefern können. So der Plan bisher.

 

Die Unternehmensführung befindet sich damit nun in einer klassischen „lose-lose-Situation“: Entweder Trump verärgern, der scheinbar so viel Wahnsinn besitzt, die Vorzeigemotorradmarke des Landes mit zusätzlichen Steuern an den Randes des Ruins zu bringen, oder mit einem schwer konkurrenzfähigen Preis am europäischen Markt dazustehen. Die Ankündigung die zusätzlichen Importzölle zu übernehmen werde auf Dauer kaum tragbar sein. Es bleibt spannend. Auch wie sich europäische Autobauer beim Verhängen von Importzöllen auf ihre Fahrzeuge verhalten werden.