10.700 Arbeitnehmer mussten von Jänner bis Juni 2018 die Insolvenz ihres Arbeitgebers hinnehmen, das bedeutet gegenüber dem Vorjahreszeitraum einen Anstieg von 49 %. Und das, obwohl die Zahl der Insolvenzfälle gerade einmal um 0,8 % stieg.
Der Grund sind laut Dr. Hans-Georg Kantner, Leiter Insolvenz beim KSV1870, Insolvenzen von großen Unternehmen – wie etwa die der Fluglinie Niki mit Passiva von 153 Mio. €. Dadurch erklärt sich auch der Anstieg der (geschätzten) Insolvenzverbindlichkeiten von 668 Mio. € auf 921 Mio. € (+38 %).
Die Forstinger-Pleite, die in ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung mündete, liegt mit Außenständen von 32,4 Mio. € auf dem 4. Platz der Insolvenzstatistik.
Detail-Informationen zur Insolvenzstatistik für die Kfz-Branche entnehmen Sie bitte der AUTO-Information Nr. 2423, die am 7. Juni 2018 erscheint! •
