Falls erforderlich, will Daimler die strittige Rechtsauslegung auch vor Gericht klären lassen. Derzeit werde noch geprüft, wie viele Vito in Österreich von dem nun angeordneten Update betroffen sein werden, erklärte man bei Mercedes-Benz Österreich GmbH in Salzburg.

 

Der Hersteller erklärte aber, unabhängig von der rechtlichen Klärung des Sachverhalts, vollumfänglich mit den Behörden kooperieren zu wollen. Daimler wird nach der Freigabe durch das KBA die fraglichen Programmierungen durch ein Software-Update aktualisieren; außerdem sei der Vito bereits Teil einer angekündigten Service-Maßnahme mit Software-Updates für mehr als 3 Mio. Mercedes-Benz-Fahrzeuge, mit denen das Emissionsverhalten verbessert werden soll. •