Am Steuer des Mirai sitzt Mistuhiro Kunisawa, der japanische Journalist ist ein erfahrener Rallye-Pilot und startet in Trier mit seinem Privatfahrzeug, das gegenüber dem Serienmodell geringfügig modifiziert worden ist: Spezielle Bremsbeläge, Rennbereifung und ein Überrollkäfig sind die wesentlichen Unterscheidungsmerkmale. Die Antriebsleistung, die den Wagen in 9,6 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigt, bleibt mit 113 kW dagegen unangetastet.
Möglich wird der Einsatz des Toyota Mirai durch eine mobile Betankungseinheit des Kooperationspartners Linde. Der 14 Meter lange Lkw mit Sattel-Auflieger wird im Fahrerlager stationiert und hat bis zu 240 Kilogramm Wasserstoff aus nachhaltiger Produktion an Bord. Mit dieser Wasserstoffmenge kann der Toyota Mirai über 25.000 Kilometer Fahrstrecke zurücklegen. Der Tankvorgang dauert im Idealfall lediglich drei motorsportfreundliche Minuten. Dabei kommt fast die gleiche Technik zum Einsatz wie bei den stationären Wasserstoff-Tankstellen, wie sie Linde in Wien herstellt.
