Morgen (27. Mai) wird in 7 Tageszeitungen ein offener Brief an Bundeskanzler, Vizekanzler und Finanzminister erscheinen. Die ganzseitige Schaltung wurde vom Arbeitskreis der Automobilimporteure gemeinsam mit ÖAMTC und ARBÖ sowie mit den Standesvertretern von Fahrzeughandel und Fahrzeugindustrie finanziert. Veröffentlicht wird der Appell in „Presse“, „Kurier“, „Kleine Zeitung“, „Krone“, „Österreich“ und „Heute“ sowie im „Wirtschaftsblatt“.

 

Der von vielen Branchenteilnehmern seit langem geforderte Schritt an die Öffentlichkeit erfolgt, nachdem die geplante Erhöhung des Hinzurechnungsbetrags für privat genützte Firmenfahrzeuge noch strenger ausfallen soll als ursprünglich geplant (wir haben berichtet). Diese überraschende Ankündigung nahmen die Importeure auch zum Anlass, sich in persönlichen Briefen an Vizekanzler Dr. Reinhold Mitterlehner und Finanzminister Dr. Hans Jörg Schelling zu wenden: „Keine einzige der von uns mehrfach vorgeschlagenen Maßnahmen wurde aufgenommen und die nun vorliegenden Veränderungen wurden weder verhandelt noch kommuniziert“, lautet die Kritik.

 

„Verdient die Automobilbranche nicht auch Respekt und Gehör seitens der Regierung?“, heißt es nunmehr im offenen Brief. Die Antwort ist in den nächsten Tagen zu erwarten: Dann werden Importeurssprecher Dr. Felix Clary und Aldringen sowie Vertreter von Porsche Holding und Wolfgang Denzel AG zu neuerlichen Gesprächen mit dem Finanzministerium zusammentreffen.

 

Der offene Brief der Autobranche ist anbei als Download abrufbar.