Etwas mehr als die Hälfte der Europäer (54 % ) schätzt die persönliche Beratung im Autohaus, die Österreicher sogar mehr (64 %). 56% der Befragten wünschen sich jedoch, dass Autohäuser hierzulande künftig ergänzend stärker interaktive Informationsmedien im Web anbieten. Interaktive Informationsmedien sollen nach Meinung von 56 % der Österreich im Autohaus selbst eingesetzt werden, um das Fahrzeug in der gewünschten Konfiguration zu zeigen – zum Beispiel durch Hologramme oder Projektionen.

 

„Um im Rennen zu bleiben, müssen die Händler nachrüsten“, sagt Petra Hollendonner, Country Manager Österreich bei AutoScout24. In Zukunft würden viele Kunden im Schauraum nicht nur ausgewählte Ausstellungsstücke, sondern auch interaktive Darstellungen des Angebots in den verschiedensten Variationen erwarten, um so ihr Wunschfahrzeug finden. 

Statt auf Beratung auf Unterhaltung zu setzen, scheint dagegen ein weniger erfolgsversprechender Ansatz zu sein: Nur 17 % der Befragten in Österreich meinen, dass das Autohaus der Zukunft eine „Eventlocation“ sein solle.

 

Lt. Studienautoren sei es absehbar, dass Händler, die ihren Service nicht ausbauen, es in Zukunft schwer haben werden. Dieser Ansicht sind auch 63 % der Österreicher: Sie glauben, dass Autos in 25 Jahren vorwiegend über Online-Plattformen gehandelt werden – Neuwagen und Gebrauchte gleichermaßen.