Das entlastet die Verwaltung, spart weitere Arbeitsplätze und macht womöglich unsere Republik überflüssig. Darin liegt das wahre Einsparungspotenzial. Konzerne schöpfen weiter ihren Gewinn ab und transferieren – Stichwort Effizienzsteigerung – ihn steuerschonend dorthin, wo die Aktiendespoten das haben wollen. In den seltensten Fällen ist das Österreich.

 

Und unsere Politiker werken entfesselt und intrigant weiter, die lokale Zufriedenheit in der Bevölkerung ist ihnen genauso egal wie das unternehmerische Wohl der vielen – noch – Arbeit gebenden Familienbetriebe. Entfesselt versprechen sie vor Wahlen, was das Zeug hält, um danach den finanziellen Würgegriff vor allem bei Klein- und Mittelstandsunternehmen angestrengter als zuvor fortzusetzen. Diese können nicht einfach ins Ausland fliehen.

 

Mit Lösungen, die die Grenzen und Möglichkeiten zur Optimierung bestmöglicher Erträge für jene ausweitet, die am Wohlstand der Republik nur sekundäres Interesse zeigen. Die politische Bilanz in Balance halten, heißt weiterhin das Sozialsystem ausrauben, wie es das jüngste Modell zur Dienstwagenbesteuerung zeigt. Daher auch der eingangs erwähnte Vorschlag zur Totalsanierung der Steuern zulasten der Bevölkerungsmehrheit. Und mit dem Klein- und Mittelstandsunternehmer vollzieht man Gleiches.

 

Das Herrschersystem nimmt sich, was es haben will. Das geht sicherlich einige Zeit gut. Doch am Ende treiben Politiker und Autokraten herrschende Systeme regelmäßig ins Verderben, wenn man sie nicht rechtzeitig stoppt. Man muss kein Prophet sein, um diese Voraussage zu wagen: Bald wird es krachen im Sozialgebälk der Republik, weil die Hungrigen mehr werden als die Satten im Land.