Wie eine Befragung unter 1.000 Österreicherinnen und Österreichern ergab, würden 36 % der Befragten einen selbstfahrenden Pkw ganz sicher oder zumindest eventuell nutzen, wenn ein solcher zur Verfügung stünde. Die Bereitschaft, das Steuern eines Pkw der Elektronik zu überlassen, ist bei Männern stärker ausgeprägt als bei Frauen und Jüngere stimmen eher zu als Ältere. In der Gruppe der bis 30-Jährigen erzielten zustimmende Antworten einen Wert von 52 %.

 

Befragten mit einem höheren Monatseinkommen von mehr als 3.000 € sagt das Fahrerlose Auto eher zu. In dieser Einkommensklasse entfielen 44 % der Antworten auf „Ja, sicher“ und „eventuell“, während sich bei Studienteilnehmern mit niedrigeren Monatseinkommen lediglich rund 35 % sicher oder eventuell prozessorgesteuert chauffieren lassen würden. Den höchsten Wert erreichte Wien mit einer Zustimmung von 49 %, gefolgt von Niederösterreich und dem Burgenland mit 39 % und Oberösterreich und Salzburg mit 38 %, dahinter folgen Kärnten und die Steiermark mit 33 % und Tirol und Vorarlberg mit 11 %.

 

Lt. Studie ist der prototypische Nutzer eines künftigen fahrerlosen Autos höchstens 30 Jahre, männlich und urban, verfügt über ein höheres Einkommen und lebt in einem der östlichen oder nördlichen Bundesländer Österreichs. „Die höchste Bereitschaft ein Fahrerloses Auto zu nutzen, herrscht bei jenen, die häufig fahren oder besonders technik-affin sind. Diese Einstellung war auch bei früheren Technologiesprüngen in der automotiven Industrie, wie bei ABS, Spurhaltesystemen oder elektronischen Abstandshaltern zu beobachten“, sagt Dr. Norbert Griesmayr, Generaldirektor der VAV Versicherung.