1,166 Mio. Fahrzeuge wurden im EU-Raum im April 2015 neu zugelassen, um 6,9 % mehr als im April 2014 (1,091 Mio. Stück). Auch im April waren die europäischen Hauptmärkte treibende Kraft für den NZL-Boom. So verzeichnete Deutschland ein Plus von 6,3%, gefolgt von Großbritannien (+5,1 %), Spanien (+3,2 %) und Frankreich (+ 2,3 %).
Bescheiden fielen mit einem Plus von 0,9 % die Zuwächse in Österreich aus. Zu wenig, um die im Jänner und Februar eingefahrenen Verluste zu kompensieren. Dies hat auch zur Folge, dass Österreich im 1. Trimester 2015 weiter die EU-Schlusslaterne tragen muss. Während die NZL von Jänner bis April 2015 in Europa durchschnittlich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 8,2 % zulegten, nahmen sie in Österreich um 5,3 % ab.
Negativ entwickelten sich in diesem Zeitraum die NZL auch in Polen (-4,4 %), Luxemburg (-3,6 %), Finnland (-2,1 %), Kroatien (-1,7 %) und Belgien (-1,7 %). Die größten Zuwachs von Jänner bis April 2015 erlebte Portugal (+32,3 %), dahinter reihen sich Irland (+28,2 %) und Spanien (+23,9 %) ein.
