Die Ausrüstung von Feuerwehren hat bei MAN lange Tradition, die in Österreich nicht zuletzt auf die Vorgängerfirmen Steyr und ÖAF Gräf & Stift AG zurückgeht. MAN bietet eine komplette Palette von Spezialfahrgestellen für Blaulicht- und Katastropheneinsatz vom Versorgungsfahrzeug mit 8 Tonnen Gesamtgewicht bis zum Großtanklöschfahrzeug bzw. 3-Achser mit Wechselladeaufbau, Kran und Hakengerät.
Ein österreichisches Feuerwehrfahrzeug, ein RLFA 2000 der Freiwilligen Feuerwehr Frankenburg auf MAN-Fahrgestell TGM 18.290 4x4, steht außerdem in Hannover auf dem Rosenbauer-Stand.
Die Fahrgestelle der Baureihen TGL, TGM und TGS sind mit Euro-6-Motorisierung, zum Teil auch noch mit der für Feuerwehren in einigen Ländern – darunter auch in Österreich – zulassungsfähigen Abgasstufe Euro 5 lieferbar. Die TGL- und TGM-Modelle benötigen in der Euro-5-Version kein AdBlue als Zusatz zur Abgasreinigung, was Feuerwehren Gewichts- und Platzersparnis für Gerätekoffer und die Staffelkabine bringt. Außerdem bietet MAN für jede Besatzungsgröße von 3 bis 9 Einsatzkräften passende Kabinen, die auch die europäischen Vorgaben für den Schutz der Insassen (ECE-R29) erfüllen.
Neu ist außer dem nun für Einsatzchassis der Baureihen TGM und TGS (für TGM in der Euro-6-Ausführung, für GTS für alle Abgasreinigungsstufen) lieferbaren Wandler-Automatikgetriebe von Allison auch das automatisierte Schaltgetriebe MAN Tipmatic mit dem branchenspezifischen Schaltprogramm für Einsatzfahrzeuge. Neu ist außerdem das Elektronische Stabilitätsprogramm ESP bei 2-achsigen Einsatzfahrzeugen in der Euro-6-Ausführung mit zuschaltbarem Allradantrieb (der Gesetzgeber fordert ESP nur für Straßenfahrgestelle).
