Die Berufslaufbahn des Niederösterreichers begann in der Landmaschinenbranche. 21 Jahre später ergriff er die Chance, mit Hyundai den größten koreanischen Autobauer nach Österreich zu bringen. Auf diese Weise mit dem Denzel-Konzern in Berührung gekommen, rückte er ab 2006 in zahlreiche Vorstandspositionen auf. Seine Aufgabe, das mit Ertragssorgen kämpfende Traditionsunternehmen wieder auf Kurs zu bringen, hat er nicht nur in den Augen von Ing. Peter Denzel glänzend erfüllt.
Stadler habe den Konzern rasch saniert, unrentable Aktivitäten gewinnbringend verkauft und schließlich für die „besten 5 Jahre in der gesamten achtzigjährigen Unternehmensgeschichte“ gesorgt, unterstrich der Eigentümervertreter bei einer stark besuchten Pressekonferenz: „Heute steht die Denzel-Gruppe so positiv da wie selten zuvor.“
Dies beweisen die Zahlen für das Geschäftsjahr 2014: Der Umsatz stieg um 4% auf 623,6 Mio. €, das Ergebnis um 11% auf 13,7 Mio. €. „Jede der 23 Konzerngesellschaften erwirtschaftete ein positives Ergebnis“, betonte Stadler, der angesichts einer automotiven Eigenkapitalquote von über 44% den Konzern selbstständig und zukunftssicher aufgestellt sieht.
Selbst bezeichnet sich Stadler, der nunmehr zur Gänze in die Aufsichtsräte diverser Denzel-Unternehmen wechselt, als künftigen „Sparringpartner“ für die neue Konzernführung rund um Mag. Gregor Strassl: „Ich freue mich, dass sich die Aufsichtsräte bei allen Nachbesetzungen für interne Kandidaten entschieden haben. Das gewährleistet eine stabile Entwicklung für uns, unsere Partner und unsere Kunden.“
