Planungsgrundlage sei der in Durchschnittsjahren in Oberösterreich um 2% steigende Pkw- und um 3% steigende Lkw-Verkehr. „Das ist einfach so!“ unterstrich Hiesl. „Auch wenn Herr Knoflacher... oder andere Gegner des Straßenbaus um viel Geld jede Aussage machen, die von Gegnern des Straßenbaus gewünscht wird": Man werde auch in Zukunft alles tun müssen, um die entsprechende Infrastruktur bereitzustellen.
Hiesl kritisierte in diesem Zusammenhang die lange Vorbereitungszeit, auch von kleinsten Projekten, und die Einschaltung von Umweltverträglichkeitsprüfungen, wenn die Anrainer Druck machten. Damit würden Vorhaben auf Jahrzehnte ausgedehnt.
„Eine wirtschaftliche Entwicklung gibt es nur dort, wo auch ordentliche Verkehrsverbindungen zur Verfügung stehen“, so Hiesl dezidiert. Im Zusammenhang mit der neuen deutschen Maut sprach er von einem „Schwachsinnsbeschluss“: „Das wenige Geld, was dabei hereinkomme frisst die Verwaltung auf!“ Das Land Oberösterreich habe sich „von Anfang an zur Bemautung der Schnellstraßen bekannt“, erinnerte sich Hiesl und lobte in diesem Zusammenhang die Qualität österreichischer Straßen – nicht zuletzt im Vergleich mit Deutschland.
Abschließend betonte er, dass es keine Entwicklung mehr geben werde, wenn nichts gebaut wird – auch keine Arbeitsplätze.
