„Während der europäische Automarkt blüht, werden in Österreich im Zuge der aktuellen Steuerreform erneut die automotiven Steuern erhöht und die Rahmenbedingungen für die Autobranche dadurch weiter verschärft“, sagt Clary. Die geplante Erhöhung des Sachbezugs für Dienstfahrzeuge mit Privatnutzung über 120g/km CO2-Ausstoß von 1,5 auf 2% werde zu einem Rückgang im Firmenkundensegment führen. Das Firmenkundengeschäft mache derzeit allerdings rund 60% der Neuzulassungen aus.

 

Eine Schwächung der Automobilindustrie, die hierzulande 11% zum BIP beitrage, bedeute auch eine Schwächung der österreichischen Wirtschaft, was nicht im Interesse der politischen Handlungsträger sein könne, „und definitiv nicht im Interesse der Automobilindustrie ist“, sagt Clary, der sich faire Rahmenbedingungen wünscht und gleichzeitig Nachbesserungen zu geplanten Erhöhung des Sachbezuges fordert: Die CO2-Grenze sollte zumindest auf 130g/km angehoben werden, alle alternativ betriebenen Fahrzeuge sollten vom Sachbezug gänzlich ausgenommen und vorsteuerabzugsberechtigt sein. Dies wäre im Sinne einer Ökologisierung und könne einen Beitrag zum Markterfolg von alternativen Antrieben leisten, so Clary.