Die zahlreichen Frühjahrsmessen im Autohandel, aber auch der Vergleich gegenüber dem von der NoVA-Erhöhung beeinträchtigten März 2014 kamen im vergangenen Monat dem Pkw-Markt zugute: Dieser stieg um 4,66% auf 31.086 Neuzulassungen. Parallel gab es bei den Neuzulassungen aller Kfz-Klassen ein Plus um 1,1% auf 42.060 Einheiten.

 

Dennoch ging der Pkw-Markt im gesamten ersten Quartal um 7,54% auf 75.154 Stück zurück. Einbußen gab es auch bei Motorrädern (minus 24%), Leichtmotorrädern (minus 25%) und Motorfahrrädern (minus 18,6%) sowie bei Lkw der Klasse N3 (minus 22,2%) und bei Traktoren (minus 13,4%), während die Neuzulassungen von Lkw der Klassen N1 (plus 1%) und N2 (plus 41,7%) sowie jene von Sattelzugfahrzeugen (plus 33,8%) zulegen konnten. Insgesamt resultierte daraus ein Rückgang des Kfz-Marktes um 7,8% auf 98.847 Stück.

 

Für die weitere Marktentwicklung sind die meisten Branchenteilnehmer wenig optimistisch. „Die Politik schafft Rahmenbedingungen, die das Autofahren in Österreich zunehmend unattraktiv machen“ kritisiert beispielsweise Dr. Felix Clary und Aldringen, Vorsitzender des Arbeitskreises der Automobilimporteure: „Es ist zu befürchten, dass es 2015 – entgegen der europaweiten Trends – das vierte Jahr in Folge zu einem Marktrückgang kommen wird.“ Am Jahresende könnten erstmals seit langem weniger als 300.000 Neuzulassungen in der Pkw-Statistik stehen.