Wobei dabei primär die sich ändernden Wettbewerbsbedingungen und neue Perspektiven für den Handel im Mittelpunkt standen. An den Gesprächen nahmen auch die Vertreter des Verbandes der Reifenspezialisten Österreichs (VRÖ) Herbert Wadel, Michael Peschek und Peter Wondraschek teil.

 

Nun liegen die Protokolle der Gespräche vor: Sollte es nicht zu einem Umdenken Richtung „Stärkung des Reifenfachhandels“ bei den Premiumreifenherstellern kommen, bedarf die Markenpolitik im Handel einer generellen Revision. Und zwar in der Form, dass die Hersteller, die bisher eher ein Schattendasein geführt haben, bei Nachweis einer guten Produktqualität in den primären Fokus der Vermarktungsstrategien des spezialisierten Reifenfachhandels gerückt werden.

 

Es sollte jedoch, bevor es zu dieser Entwicklung kommt, alles versucht werden, wieder ein gemeinsames Verständnis für eine optimale Marktbearbeitung im Sinne des Verbrauchers sowohl auf Handels als auch auf Herstellerseite zu etablieren. Für die Verbände besteht auf der Handelsseite Nachholbedarf, um den über Jahre existenten Kompetenzvorsprung beim Verbraucher wieder zu erlangen. Daran muss die Reifen(fach)handelsbranche intensiv und im Sinne des partnerschaftlichen Miteinanders mit der Unterstützung der Hersteller arbeiten, schließt BRV-Geschäftsführer Peter Hülzer das 45 Seiten umfassende Protokoll, das in unten stehendem PDF im vollen Wortlaut nachgelesen werden kann.