Die Fläche für dieses 720 m2 große temporäre Kunstwerk stellt die Wien Holding mit ihrer Immobilie Anschützgasse 1 – eine alte Lagerhalle, die in den kommenden Monaten abgerissen und in der Folge durch einen Neubau ersetzt werden soll – zur Verfügung.

 

Golif stellt in seiner Arbeit mit wenigen grafischen Mitteln den Moment der Verdichtung von Aggression und Frust eines ausgebremsten Verkehrsteilnehmers dar. Dargestellt wird diese Situation mit den Mitteln der Comic- und Filmkunst, indem einzelne Bilder aneinandergereiht werden.

 

„Der Druck auf die Menschen ist größer geworden. Dies führt zu enormem Zeitdruck und verursacht nicht zuletzt eine Beschleunigung im Alltag. Diese kommt in der Rushhour gerne zum Stillstand und kann bei Autofahrerinnen und Autofahrern zu Emotionen und Verhaltensweisen führen, die außerhalb des Wagens höchstwahrscheinlich nicht an den Tag gelegt werden“, so Golif über die Idee hinter seiner temporären Intervention. Dieses Ausgebremst-Werden stehe im Mittelpunkt des Werks „Stop Motion“.