Die Anhebung des Sachbezugs von 1,5 auf 2 Prozent des Brutto-Ankaufspreises bei all jenen Fahrzeugen, die über 120 Gramm Co2 pro Kilometer ausstoßen, soll jährlich 50 Mio. € ins Staatssäckel spülen. Freilich dürfte sich dieser Effekt durch den nunmehr absehbaren Rückgang des Firmenwagengeschäftes ins Gegenteil verkehren. Für den Arbeitskreis der Automobilimporteure ist die Maßnahme daher „sowohl aus fiskal- und wirtschaftspolitischer Perspektive als auch aus ökologischer Sicht kontraproduktiv“.
Trotz eines Schulterschlusses mit ÖAMTC und ARBÖ (wir haben berichtet) gelang es den Importeuren nicht, mit ihren Sachargumenten Gehör zu finden. „Heute hat sich gezeigt, dass die Bedenken einer großen und bedeutsamen Bevölkerungsgruppe nicht zur Kenntnis genommen werden“, so Dr. Felix Clary und Aldringen, Vorsitzender des Arbeitskreises. Zudem habe das Finanzministerium sein erst 2014 gegebenes Versprechen, die automotiven Steuern nicht neuerlich zu erhöhen, gebrochen: „Leider hat sich das Wort, das damals gegeben wurde, heute als wertlos herausgestellt.“
