Voriges Jahr waren es die NoVA-Erhöhung und die motorbezogene Versicherungssteuer, jetzt wird es die Dienstwagen-Besteuerung und das nächste Mal, wenn sich Schwarz-Rot per Wählerwillen aus der Koalition verabschiedet haben wird, werden sich die Grasbüschelwächter und die Blauäugigen daran machen, unsere Branche weiter finanziell zu schröpfen.

 

Aber es ist ja alles nicht so schlimm, wie wir anlässlich der laufenden Automessen in den Ballungsräumen von einzelnen Händlern sogleich vermittelt bekommen. Es ist also durchaus realistisch, dass sich mehr und mehr Autohändler in Richtung Betriebsschließung entwickeln und damit das Treiben der Politik mit wachsenden Arbeitslosenzahlen aktiv unterstützen.

 

Wie auch immer – den Schaden haben wir. Unsere Interessenvertreter werken bereits eifrig daran, das drohende Belastungspaket für die Branche schön zu reden.

 

Bis Inkrafttreten der Steuerreform zum 1. Jänner 2016 bleibt für Gegenmaßnahmen noch etwas Zeit. Vorschlag: Wie wär’s mit einer Funktionärsdemo vor den Zentralen ihrer Parteifreunderln? Aber wie so oft finden angekündigte Revolutionen – wie uns die Praxis gezeigt hat – selten statt.

 

*Der Begriff wurde im Duden, Standard-Nachschlagewerk der deutschen Sprache, aufgenommen.