„Wir wollen 2015 in jeder Hinsicht besser werden und den nächsten Schritt auf dem Weg an die Spitze machen,“ so Winterkorn. Mit den Geschäftsbereichen Pkw, Nutzfahrzeuge/Power Engineering und Finanzdienstleistungen habe der VW Konzern drei profitable Säulen sowie zwölf faszinierende Marken.
Die Auslieferungen legten im 2014 um 4,2% auf über 10,1 Mio. Fahrzeuge zu (2013: 9,7 Mio. Stück). Der Umsatz des Volkswagen Konzerns stieg im Geschäftsjahr 2014 um 2,8% auf 202,5 Mrd. € (2013: 197,0 Mrd. € ). Das Operative Ergebnis des Konzerns wuchs um 1 Mrd. € auf von 12,7 Mrd. € (2013: 11,7 Mrd. €). Nach Steuern wurde ein Ergebnis von 11,1 Mrd. € (2013: 9,1 Mrd. €) erzielt.
Damit sei Volkswagen seinem Ziel der Strategie 2018, eine nachhaltige Umsatzrendite von mehr als 8% zu erwirtschaften, einen deutlichen Schritt näher gekommen. Wobei Winterkorn betonte, dass das Programm „sehr gut angelaufen“ sei. „Wir haben inzwischen Verbesserungschancen in einer Größenordnung von etwa der Hälfte der angestrebten 5 Mrd. € identifiziert. Wir rechnen damit, dass deutlich über 1 Mrd. € davon bereits im laufenden Jahr ergebniswirksam werden.“
So werde die weltweite Standortbelegung optimiert, Modelle, die nicht mehr zur Nachfrage und zu den Renditeerwartungen passen, werden gestrichen, Vielfalt werde dort, wo sie keinen Mehrwert bringe, reduziert und schließlich werde die Einnahmeseite gestärkt.
Als Zukunftsfelder nannte Winterkorn Elektromobilität und Digitalisierung. Bereits jetzt biete man die „breiteste Elektro-Flotte der Automobilwelt an.“ Darüber hinaus würden Volkswagen und Audi zu „den ersten gehören“, die automatisiertes Fahren vermarkten. Im Bereich Digitalisierung strebe der Konzern an, „bis 2020 jedes seiner neuen Fahrzeuge mit Internetzugang auszustatten.“
