Seit 2012 läuft ein „alle Bereiche der Firma betreffendes strategisches Neuausrichtungsprogramm“, dem nach den operativen Maßnahmen der letzten Jahre nun die Verbesserung der Eigenkapitalbasis folgen soll. „Nach dem guten Ergebnis 2013 war das Jahr 2014, wie für die gesamte Branche, aufgrund des Wetters und der allgemeinen Konjunktur herausfordernd“, erklärt Müllner, „das aufgrund der Maßnahmen der Vorjahre allerdings gemeistert werden konnte.“
In Lieferantenkreisen kursieren jedoch Gerüchte um einen bevorstehenden Schuldenschnitt. „Als nächsten Schritt unserer Strategie und um für die Zukunft gut gerüstet zu sein, streben wir eine stärkere Eigenkapitalbasis an“, bestätigt Müllner, der im Oktober 2011 mit starken Eigenmitteln die Geschicke der Forstinger Österreich GmbH in die Hand genommen hat. Seinen Angaben zufolge plant er Finanzierungsverbesserungen „ohne strategische Beteiligungen“. Eventuell will Müllner auch ins Franchising einsteigen. Der Strukturwandel bei Verschleiß- und sonstigen Ersatzteilen sowie verflachende Umsätze im Bereich der Servicestationen und im Motorradbereich erfordern von Forstinger eine Anpassung an gegebene Marktverhältnisse.
