Mit insgesamt 999.157 Neuwagen ist das Absatzniveau in der EU zwar noch deutlich von jenen Zahlen entfernt, die vor dem Einsetze dern Wirtschaftskrise im Jahr 2008 üblich waren. Dennoch verleiht der anhaltende Aufwärtstrend der Autoindustrie Optimismus: Im ehemaligen Krisenland Spanien stiegen die Verkäufe im Jänner beispielsweise um 27,5%, in Italien um 10,9%, in Großbritannien um 6,7% und in Frankreich um 6,2%. Auch in den jungen osteuropäischen EU-Mitgliedsstaaten gab es ein Marktwachstum von durchschnittlich 4,6%.

 

Am anderen Ende des Spektrums liegen die Slowakei (minus 16,2%), Griechenland (minus 8,4%) und Luxemburg (minus 6,1%). Auch im ehemals stabilen Österreich geht die Talfahrt angesichts eines Rückgangs um 2,35% weiter. Eine Wende hin zum positiven gesamteuropäischen Trend ist hierzulande nach wie vor nicht in Sicht.