Unter sachkundiger Führung von Rudolf Hauenschild – er ist seit 1981 am Standort tätig, seit 2005 als Abteilungsleiter Zentrale Werkstätten – und Manfred Czitsch, Ausbildungsleiter für den Kfz-Bereich und technischer Koordinator für die Lehrwerkstätte, konnten die Teilnehmer der Abendveranstaltung einen Blick hinter die Kulissen der Werkstatt hinter dem Fahrbetrieb des (nach Melbourne und Berlin) drittgrößten Verkehrsbetriebs der Welt tun.
Am Standort werden 219 Lehrlinge in 5 Berufen – auch für andere Standorte der Wiener Linien – ausgebildet.
In der seit Februar 2010 bei laufendem Betrieb umgebauten vormaligen „Zentralwerkstatt“ sind 580 Beschäftigte tätig, berichtete Hauenschild von Effizienzsteigerungen, die unter anderem einen Teil der Hallenflächen verzichtbar machten.
Im Anschluss an die Besichtigung diskutierten die Teilnehmer intensiv das Dilemma vielfach für Beruf wie Schule schlecht vorgebildeter Schüler, die zum Teil die Lehre nicht schaffen oder zumindest hohen Förderbedarf haben. Als wichtiger Punkt wurde auch betont, dass – im Gegensatz zu den Wiener Linien – viele Firmen nicht mehr als Ausbildungsbetrieb für Lehrlinge zur Verfügung stehen.
