Das Unternehmen präsentiert sich dabei durchaus selbstbewusst: Der 3,91 Meter lange, 2+2 Sitzer sei sportlich, dynamisch und man erreiche mit nur 48 Volt Nennspannung vier mal 25 kW. „Damit können wir vollelektrisch eine Spitzengeschwindigkeit von über 200 Kilometern pro Stunde fahren und eine Reichweite von über 1.000 Kilometern erzielen, ohne schädliche Emissionen“, sagt Nunzio La Vecchia, Chief Technical Officer der nanoFlowcell AG.Darüber hinaus sei der Quantino kostengünstig. Er sei nicht nur ein Konzeptfahrzeug, sondern werde bereits in diesem Jahr Realität.

 

Das Fahrzeug ist mit einer Flusszelle ausgestattet. Sie speichert elektrische Energie in chemischen Verbindungen, wobei die Reaktionspartner in einem Lösungsmittel in gelöster Form vorliegen. Die zwei energiespeichernden Elektrolyte zirkulieren dabei in zwei getrennten Kreisläufen, zwischen denen in der galvanischen Zelle mittels einer Membran der Ionenaustausch erfolgt. In der Zelle werden die gelösten Stoffe chemisch reduziert bzw. oxidiert, wobei elektrische Energie frei wird – weshalb der Quantino auch über zwei jeweils 175 Liter große Tanks mit 350 Liter ionischer Flüssigkeit verfügt.