Mit 6.500 Unternehmen gingen im vergangenen Jahr annähernd ebenso viele Firmen Pleite wie 2013. Die Zahl der eröffneten Insolvenzverfahren stieg laut den Kreditschützern um 0,8% auf 3.288 Fälle, bei den mangels Masse abgewiesenen Anträgen gab es einen Rückgang um 2,2% auf 2.312 Fälle.
Ganz anders präsentiert sich das Bild im Bereich „Kfz-Handel, Instandhaltung und Reparatur“: Hier stiegen die eröffneten Insolvenzverfahren um 15,2% auf 91 Fälle, bei den abgewiesenen Anträgen gab es ein Plus um 15,6% auf 74 Fälle. Insgesamt bedeutet dies eine Steigerung von 143 auf 165 Kfz-Pleiten.
„Der Anstieg bei den Insolvenzen in der Branche ist enorm und wird sich 2015 weiter verstärken“ sagt Mag. Gerhard M. Weinhofer, Geschäftsführer von Creditreform. Vor allem kleinere Händler würden immer stärker unter Druck geraten. Neben den weiter sinkenden Margen seien „Wirtschaftskrise, private Verschuldung und generelle Unsicherheit am Markt“ für die Pleitewelle verantwortlich: „Immer weniger Privatpersonen kaufen sich einen Neuwagen. Was noch halbwegs gut funktioniert sind die Reparaturwerkstätten, ohne die viele Händler nicht mehr überleben könnten.“
