Damit sollen die Potenziale von Elektromobilität in Österreich besser genutzt werden können. „Eine unserer wichtigsten Aufgaben ist es, ein offenes, interoperables, österreichweites Ladestellen-Netz zu entwickeln“, sagt Jürgen Halasz, Vorstandsvorsitzender des BEÖ.

 

Laut Statistik Austria wurden im Jahr 2014 in Österreich doppelt so viele E-Autos und Plug in-Hybride neu zugelassen (2014: 1.281) wie im Jahr davor (2013: 654). Derzeit haben E-Autos noch einen geringeren Anteil am gesamten  Automobilmarkt, doch Experten erwarten einen deutlichen Anstieg von E-Fahrzeugen in den nächsten fünf Jahren.

 

Der BEÖ werde aktiv an Gesetzesvorschlägen, Richtlinien und Normierungen mitwirken. Österreich habe Nachholbedarf bei Förderungen und Anreizsystemen für Elektromobilität, so Halasz. In Ländern mit hohen Anreizsystemen, wie etwa Norwegen und die Niederlande, sei nicht nur die Akzeptanz in der Bevölkerung, sondern auch die Marktdynamik gestiegen. "Daher begrüßen und unterstützen wir die Ökologisierungsanreize etwa bei Dienstfahrzeugen, die in der derzeit laufenden Steuerreform-Kommission erarbeitet werden.“

 

Folgende Unternehmen sind Mitglieder der BVÖ: Wien Energie GmbH, EVN AG, Salzburg AG, Energie AG Oberösterreich Fair Energy GmbH, Energie Burgenland Green Power GmbH, Energie Graz GmbH & Co KG, Energie Steiermark Mobilitäts GmbH, Innsbrucker Kommunalbetriebe AG (IKB), KELAG-Kärntner Elektrizitäts-Aktiengesellschaft, Linz AG, Vorarlberger Kraftwerke AG (VKW).