Die Automobilindustrie ist ein Milliardengeschäft. Aktuell wird dieser große Kuchen innerhalb der „Auto“-Familie geteilt. Doch in der Vergangenheit, sind in ebenso großen Branchen Giganten, wie zum Beispiel Nokia, aufgrund verpasster Trends sang- und klanglos untergegangen.

 

Marius Zöllner vom Forschungszentrum Informatik erwartet zwar keinen Verdrängungsprozess.  Dennoch sei es, um zu einem arbeitsteiligen Nebeneinander zu kommen, notwendig, „diese zwei Welten mit unterschiedlichen Innovationszyklen zusammenzubringen“. So sieht Zöllner auf dem neuformierenden Markt neben den Zulieferern und Automobilunternehmen viele neue Dienste: „Autos werden künftig mit Software-Updates und Apps neue Fahr-Funktionalitäten erhalten.“

 

Dabei werden auch IT-Unternehmen wie Google und Apple eine Rolle spielen, die immer mehr Daten aus den Fahrzeugen nutzen. Ebenfalls möglich seien neue Geschäftsmodelle in denen man „Fähigkeiten“ der Fahrzeuge quasi abonniert und die per Update freigeschaltet bzw. blockiert werden können.