Wie kürzlich berichtet, konnten sich die führenden chinesischen BMW-Händlergruppen nach der Androhung eines Abnahmestopps Entschädigungszahlungen in der Höhe von rund 700 Mio. Euro sichern. Ihr Beispiel scheint Schule zu machen: Die Porsche-Vertriebspartner führen derzeit ganz ähnliche Verhandlungen mit ihrem Hersteller, wie die chinesische Autohändlervereinigung bestätigt. Porsche selbst dementiert dagegen jegliche Absatzprobleme auf dem bisherigen „Wundermarkt“.
In Europa schienen derartige Maßnahmen bislang undenkbar, obwohl sich die Autohändler in einer noch viel schwierigeren Situation befinden als ihre chinesischen Kollegen. Doch wer weiß: Vielleicht macht das entschlossene Vorgehen der Händler in Fernost auch hierzulande Schule.
