Als Einzelhandelssprecher im Bundesgremium des Fahrzeughandels startete Schirak zuletzt 2 Vorstöße, um die Importeure zu Gesprächen zu bewegen. Doch sowohl das „Forderungspapier“ vom Oktober 2013 als auch die „Resolution“ vom Mai 2014 blieben unbeantwortet. „Keine Antwort mag wohl auch eine Antwort sein“, sagt Schirak, der sich damit freilich nicht zufrieden geben will: Schließlich sei der klein- und mittelständisch strukturierte Fahrzeughandel in Österreich existenziell gefährdet.

 

Anstelle der betriebswirtschaftlich erforderlichen 2 bis 3 % liegt die durchschnittliche Rendite der heimischen Kfz-Betriebe bei 0,8 %. Daher sei „Gefahr im Verzug“, so Schirak: „Ob wir im Jahr 2015 und danach 270.000, 300.000 oder mehr Autos absetzen können, ist nicht die Voraussetzung für das finanzielle Überleben in der Zukunft. Derzeit ist es ja so, dass wir an der verkauften Einheit kaum Geld verdienen können.“

 

Für Schirak sind „sämtliche Zahlenspielereien und Verkaufsziffern“ daher belanglos. Statt dessen sollte „raschest darüber nachgedacht werden, wie im Neuwagengeschäft nicht nur herstellerseits, sondern auch im nachgeordneten Vertragshandel unbedingt notwendiges Geld verdient werden kann“.