Die DiBox (kurz für „Digitale Box), die in Kooperation von der Porsche Gruppe/Salzburg und der Telekom Austria AG/Wien entwickelt wurde, sei laut Alain Favey, Sprecher der Geschäftsführung der Porsche Holding, „eine große Chance“ für Privatpersonen, Firmenkunden und die Automobilindustrie, da sie „das vernetzte Auto demokratisiere“.

 

Das Zigarettenschachtel-große Gerät, das mit der Windschutzscheibe verklebt wird, mache es möglich „die große, im Auto vorhandene, Datenmenge“ nutzbar zu machen. Vereinfacht gesagt verbindet die DiBox mittels einer App den Bordcomputer des Fahrzeugs mit einem Smartphone. Über die App ist dann u.a. ersichtlich ob das Fahrzeug versperrt wurde, wie viel Sprit sich im Tank befindet oder wo das Fahrzeug abgestellt wurde. Außerdem wurde u.a. ein elektronisches Fahrtenbuch sowie Statistiken (Verbrauch, Kilometerstand, etc.) implementiert.

 

Interessant: Das System lässt sich laut Mag. Wilfried Weitgasser, GF Porsche Austria GmbH & Co OG/Salzburg, „nicht nur in Neuwagen, sondern auch in bis zu 8 Jahre alten Gebrauchtwagen“ implementieren. Vorerst funktioniere die DiBox allerdings nur in den Modellen von Audi und VW. Das Angebot wird jedoch schon im 2. Halbjahr um die Marken Skoda und Seat erweitert. 2015 sollen rund 6.000 Einheiten verkauft werden.