Es war zumindest ein Hauch von Hollywood zu spüren an diesem Abend im Colosseum XXI in Wien-Floridsdorf: Denn erstmals in der mehr als 30-jährigen Geschichte des „Großen Österreichischen Automobilpreises des ARBÖ“ standen die Sieger nicht schon einige Tage vor der Veranstaltung fest, sondern wurden unter notarieller Aufsicht erst am Podium bekannt gegeben.

 

Und so war es kein Wunder, dass dieses Mal deutlich mehr ranghohe Vertreter aus der österreichischen Kfz-Branche zur Veranstaltung gekommen waren als in den Jahren zuvor. Denn irgendwie erhoffte sich doch jeder eine Auszeichnung.

 

Auf die Bühne durften dann aber doch nicht alle: In der Kategorie „Start“ (das sind Autos mit einem maximalen Einstiegspreis von 20.000 €) heißt der Sieger Citroën C4 Cactus, an zweiter Stelle landete der Mini, auf Platz 3 kam der Mazda3.

 

Im Bereich „Medium“ (Autos zwischen 20.001 und 50.000 €) entschied sich die Jury aus 61 Fachleuten (die meisten von ihnen sind aus der Kfz-Branche) für den BMW i3. Silber ging an die Mercedes C-Klasse, Bronze an den Audi TT.

 

Im Gegensatz zu den früheren Jahren durften diesmal die ARBÖ-Mitglieder nicht selbst mit stimmen: In der Kategorie „Premium“ (Fahrzeuge jenseits von 50.001 €) durfte der Porsche Macan auf das oberste Treppchen, gefolgt vom BMW i8 und dem Porsche 918 Spyder.

 

Insgesamt standen 38 Autos zur Auswahl.

 

Vom ARBÖ direkt vergeben wurde auch heuer wieder der „Umweltpreis“: Diesen bekam heuer der Hyundai ix35 FCEV, das erste serienmäßige Brennstoffzellenauto der Welt. Erstmals verliehen wurde heuer der Sicherheitspreis: Er ging an das „Virtual Cockpit“ von Audi. Viel Applaus erhielt Heinz Prüller, der für sein Lebenswerk ausgezeichnet wurde.