Der Karrieresprung erfolgt überraschend, hatte Jacoby doch aufgrund rückläufiger Verkaufszahlen Volvo verlassen müssen. Als offizieller Grund war damals eine Erkrankung genannt worden, mehrere Manager des schwedischen Autobauers hatten diese Begründung aber schon kurz nach dem Abgang von Jacoby relativiert.
Unabhängig davon verfügt der gebürtige Deutsche über große Erfahrung in der amerikanischen Autobranche, hatte er doch von 2007 bis 2010 das US-Geschäft von Volkswagen geführt. Nunmehr wird er bei GM für über 100 Länder in Europa, Asien, Afrika und dem Nahen Osten zuständig sein. In diesem Verantwortungsbereich nicht enthalten sind dagegen Westeuropa und China. Tim Lee, der diese Funktion bislang in Personalunion wahrgenommen hat, wird sich auf seine Aufgaben als weltweiter Produktionschef konzentrieren.
