Zur Versorgung der Stromtankstellen kann auf eine insgesamt 500 Quadratmeter große Phovoltaikanlage zurückgegriffen werden, die auf mehreren angrenzenden Gebäuden der Landesregierung eingerichtet wurde. „Elektrofahrzeuge, die mit Sonnenenergie betrieben werden, sind umweltfreundlich und sauber“, erklärt dazu Energielandesrat Dr. Stephan Pernkopf.
Theoretisch können an den neuen Ladestationen 13 Elektrofahrzeuge zeitgleich (und vorerst kostenlos) „betankt“ werden. Ein derart starker Andrang ist angesichts der bescheidenen Verbreitung der Antriebstechnologie aber höchst unwahrscheinlich. Zumindest geht der niederösterreichische Landesdienst mit gutem Beispiel voran: Er hat parallel zur Errichtung der Stromtankstellen 2 Elektroautos, 5 Elektroroller und 5 E-Fahrräder in Dienst gestellt.
Neben St. Pölten gibt es bereits in mehreren anderen niederösterreichischen Städten Ladestationen, die an Photovoltaikanlagen gekoppelt sind. Dabei handelt es sich um Mistelbach, Korneuburg, Tullnerbach, Tulln, Horn, Krems, Melk und Lilienfeld.
