In dem Buch, das in englischer Fassung bereits erschienen ist und um Reformideen für Österreich erweitert wurde, gibt Stronach Einblicke über seinen Aufstieg vom Tellerwäscher zum Milliardär: Der erste Bogen spannt sich von seiner Kindheit in der Steiermark über die Auswanderung nach Kanada im Jahr 1954 (nach Abschluss seiner Lehre als Werkzeugmacher) bis zum ersten Job als Kellner und Tellerwäscher in einer Krankenhausküche. Dann geht es von der Eröffnung seiner ersten kleinen Werkstatt in einer gemieteten Garage im Jahr 1957 bis zur ersten verdienten Million im Jahr 1969 zum unaufhörlichen Wachstum des Magna-Konzerns.
Neben Tipps für erfolgreiche Unternehmensführung („Mach Mitarbeiter zu Mitunternehmern“, „Vermeide Schulden“, „Investiere in die Zukunft“) legt Stronach auch seine Gedanken zur Reformierung des österreichischen Staates offen. „Letztendlich sind es immer die Werte, die eine Nation formen“, schreibt Stronach im Vorwort des Buches. „Und meine Werte sind Wahrheit, Transparenz und Fairness. Diese Werte sollen zu mehr wirtschaftlicher und somit auch zu mehr persönlicher Freiheit und zu einer besseren Demokratie führen. Ich bin bereit, mich einzubringen und Österreich zu dienen.“ Das Buch „Der Magna-Mann. Die Frank Stronach Erfolgsformel“ (edition-a, 239 Seiten, 19,95 €) ist im Buchhandel erhältlich.
