Wie auch immer das Ergebnis letztendlich zustande kam: Nach fünf Monaten in Folge mit einem Minus sind die Juli-Zahlen Balsam auf die Wunden der Autoimporteure und -händler. Wenn die am Donnerstag von der Statistik Austria veröffentlichten Rohdaten auch der neuerlichen Überprüfung standhalten, so ergab sich im Juli ein Plus von knapp 1,3 % im Vergleich zum Juli 2012. Und das, obwohl viele Händler in den vergangenen Wochen über eher schlechte Frequenzen in den Schauräumen und schwächelnde Abschlüsse geklagt hatten.
Mit 5.065 Neuzulassungen lag im Juli Volkswagen (wieder einmal) klar voran, diesmal vor Hyundai (2.089) und Ford (1.930). Mit 1.863 Einheiten kam Opel auf Platz 4, gefolgt von Audi (1.815) und Renault (1.613). Auf den Rängen 7-10 folgen BMW (1.426), Seat (1.361), Mercedes (1.269) und Škoda (1.184).
Auffallend ist, dass mit Audi, BMW und Mercedes alle 3 Premiummarken einen Platz an der Sonne ergatterten, während Volumsmarken wie Peugeot (979), Fiat und Mazda (je 944), Kia (840), Citroën (774), Nissan (709) und Toyota (672) scheiterten.
