Der Preis wurde in Anerkennung herausragender Verdienste um die österreichische Exportwirtschaft an das Unternehmen, das neben der Zentrale in Karlstein/NÖ über Werke in den USA, China und Tschechien verfügt und 2012 mit 1.100 Mitarbeitern einen Umsatz von mehr als 100 Mio. € erzielte, verliehen.
WK-Präsident Dr. Christoph Leitl überreichte die Urkunde an den geschäftsführenden Gesellschafter Ing. Markus Pollmann. „Nischenplayer wie Pollmann bewegen sich fast ausschließlich im B2B- Bereich. Der Exportanteil ist meist über 80 %, der Anteil am Weltmarkt beläuft sich auf bis zu 70 %“, sagt Dr. Georg Jungwirth, FH-Prof. für International Marketing & Sales Management an der Grazer Fachhochschule Campus 02. Vorteile sieht Jungwirth in Produktqualität, den hohen Ausgaben für Forschung & Entwicklung, einer Fokussierung auf Marktnischen und Mitarbeitern mit hoher Motivation und Produktivität.
Neben der weltweiten Führungsposition im Bereich Schiebedach-Mechaniken für Automobile fungiert Pollmann auch als Zulieferer für die Konsum-, Elektronik- und Medizintechnik-Industrie mit Kernkompetenz in der Entwicklung und Produktion von Metall- und Kunststoffverbund-Komponenten im Zusammenhang mit elektro-/mechanischen Erzeugnissen. Das Produktportfolio im Automotive-Segment umfasst neben Schiebedach-Mechaniken und Türschloss-Systemen auch Antriebseinheiten für Lordosenstützen, Anschlussstücke für Benzinpumpen, Sensoren für Getriebesteuerungen und Bauteile für elektrische Lenkungen. Im Non-Automotive-Segment produziert Pollmann Komponenten für die Bereiche Prothetik, Verschluss-Systeme für Haushaltsgeräte und mechanische Zähler.
