MAN-Vorstandvorsitzender Georg Pachta-Reyhofen sehe, wie von der Nachrichtenagentur dpa kolportiert, „keine nennenswerte Erholung der Weltwirtschaft“. Wie bei den Nutzfahrzeugen befinde sich MAN auch im Geschäftsfeld Power Engineering „nach wie vor in einem schwierigen Marktumfeld“.

 

Auch ein Sondereffekt belastete den Konzern im 2. Quartal: Für ein Kraftwerksgeschäft musste das Unternehmen Geld zur Seite legen. Diese Rückstellung ließ den operativen Gewinn zwischen April und Juni von 219 auf 72 Mio. € schmelzen. Der Umsatz im zweiten Quartal 2013 ist mit 3,99 Mrd. € leicht gewachsen, gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres konnte der Verlust von 88 Mio. € auf 41 Mio. € verringert werden.Für 2013 rechnet Pachta-Reyhofen mit einem deutlichen Rückgang des operativen Gewinns.

 

Die angespannte Wirtschaftlage könnte auch Auswirkungen für die MAN Produktionsstandorte in Österreich haben: „Weitere Sparmaßnahmen und das Verschieben von diversen Projekten auf einen späteren Zeitpunkt sind notwendige Konsequenzen daraus“, wie DDr. Karl-Heinz Rauscher, Sprecher des Vorstands MAN Truck und Bus Österreich AG in einer Aussendung an die Mitarbeiter (siehe auch AUTO-Information 2180) mitteilte.