Hierzulande haben sich erdgasbetriebene Fahrzeuge noch nicht wirklich durchgesetzt. Rund 8.000 sind auf Österreichs Straßen unterwegs, während beim Nachbarn Italien bereits 800.000 Erdgasautos verkauft wurden. Nach Meinung der Betreiber der Initiative sollte sich dies ändern und zwar durch entsprechende Anreize: Die Initiatoren fordern, dass bis 2025 der Kraftstoff Erdgas von der MÖSt befreit und gleichzeitig ebenfalls bis 2025 auch eine bundesweite Anschaffungs-Förderung (z.B. NoVA-Befreiung) geschaffen werden soll, um die Gleichpreisigkeit zu konventionellen Antrieben herzustellen.
„Die hohe Wirtschaftlichkeit des Erdgasautos ist eines der wesentlichsten Argumente“, sagt Bernhard Wiesinger, Leiter der ÖAMTC-Interessenvertretung. Auch Ängste wegen mangelnder Sicherheit der Fahrzeuge seien unbegründet. „Es hat sich im Rahmen mehrerer Tests herausgestellt, dass Erdgas-Pkw absolut sicher sind“, so Wiesinger. Wolfgang Altmann, Bereichssprecher des Fachverbandes für Gas- und Wärmeunternehmen, legt besonderen Wert auf den Umweltaspekt: „Die CO2 –Emissionen können mit erdgasbetriebenen Fahrzeugen deutlich gesenkt werden.“
Franz Neumayer, Generalsekretär der Caritas Salzburg, glaubt, dass sich der Umstieg auf Erdgasfahrzeuge rechnet: „Die Kosteneinsparungen im Vergleich zu einem Diesel-Pkw liegen bei 1.000 Euro im Jahr“.
