Die bis dato nicht offiziell bestätigte Personalie wird im Händlernetz mit Bedauern zur Kenntnis genommen. Jelinek wird zugute gehalten, sich – auch gegen interne Widerstände – für die Bedürfnisse der österreichischen Organisation eingesetzt zu haben. Zuletzt häuften sich freilich die Konflikte: Zugesagte Bonifikationen werden seit Monaten nicht ausbezahlt, der Marktanteil des koreanischen Herstellers sank im ersten Halbjahr von 3,8 auf 2,9 %.
Jelinek hatte im Herbst 2006 die Führung von Kia Austria übernommen und nach vorhergehenden personellen Fluktuationen wieder für Stabilität gesorgt. Der Marktanteil stieg von rund 1,7 % auf den bisherigen Höchststand von 3,76 % im Gesamtjahr 2012.
Vor seiner Tätigkeit bei Kia hatte Jelinek diverse andere Positionen in der Branche inne. Unter anderem leitete er die damaligen Tarbuk-Autohausaktivitäten und fungierte als Geschäftsführer von Ford Wien.
