Ein Verbot der wiederkehrenden Kfz-Begutachtung in reparierenden Betrieben ist damit endgültig vom Tisch, freuen sich die Vertreter der österreichischen Kfz-Branche. Sie hatten zurecht darauf hingewiesen, dass die vor allem von deutschen Prüfkonzern angestrebte Trennung auch den Interessen der Konsumenten zuwiderlaufen würde.
Begrüßt wird die Entscheidung auch von den österreichischen EU-Abgeordneten. „Meine Änderungsanträge haben Wirkung gezeigt“, sagt SPÖ-Delegationsleiter Jörg Leichtfried. Hubert Pirker (ÖVP) lobt „Einfachheit und Effizienz“ für die Autofahrer und unterstreicht die wirtschaftliche Bedeutung der §-57a-Überprüfungen. Schließlich gebe es in Österreich rund 5.000 Begutachtungsstellen mit durchschnittlich 7 Mitarbeitern: „Eine völlige Trennung von Kfz-Werkstätte und Begutachtungsstelle würde vor allem in ländlichen Gebieten die Existenzen vieler kleiner Betriebe gefährden“, so Pirker.
