Betroffen ist der gesamte Schmierstoffbereich der OMV in neun Ländern Zentral- und Osteuropas (allerdings nicht jener der zur OMV gehörenden Petrol Ofisi in der Türkei). Auch die Mischanlage in Österreich wird an die Russen verkauft. Außerdem gehört der Markenname „Bixxol“ – falls die Wettbewerbsbehörden dem Verkauf zustimmen – künftig zu Lukoil.

 

Insgesamt sind 74 Mitarbeiter betroffen; sie alle sollen ihre Arbeitsplätze behalten. OMV-Vorstand Manfred Leitner begründet den Verkauf mit der Verlagerung des im Bereich Raffinerien und Marketing eingesetzten Kapitals in die Sparte Exploration und Produktion.

 

Wie viel die Lukoil-Gruppe der OMV bezahlen wird, wurde nicht bekannt gegeben. Darüber sei Stillschweigen vereinbart worden, heißt es bei beiden Geschäftspartnern. Der Verkauf soll bis Jahresende abgeschlossen sein.