Seit März 2013 seien die kumulierten Rückgänge jedes Monat geringer geworden, analysiert Gareth Hession, Vice President des internationalen Marktbeobachters: „Der Rückgang scheint sich zu verlangsamen. Neben einigen Premiumherstellern tragen Marken wie Dacia, Kia, Subaru und Seat dazu bei, den rückläufigen Trend umzukehren.“
Unter den „Top Ten“ der Autobauer mussten freilich 9 Firmen Verkaufseinbußen hinnehmen. Gegenüber den ersten 5 Monaten des Vorjahres hat es Citroen (-6,5 %), Ford (-12,9 %) und Renault (-12,5 %) am schlimmsten erwischt. Lediglich Mercedes-Benz verzeichnete dank CLA und neuer A-Klasse ein kumuliertes Plus von 2,3 %. Ansonsten konnten vor allem die von Hession genannten kleineren Marken punkten.
Nach Ländern betrachtet, war die Pkw-Nachfrage bisher in Zypern (-45,8 %), den Niederlanden (minus 30,5 %) und Rumänien (-20,9 %) am schwächsten. Ein Plus von 9,3 % gab es dagegen in Großbritannien, dahinter folgten Dänemark (+7 %) und Belgien (+3,9 %).
Keine Überraschung gibt es in der Modellstatistik: Nach wie vor führt der VW Golf, wenngleich zwischen Jänner und Mai 2013 um gut 2 % weniger Exemplare verkauft wurden als im Vergleichszeitraum 2012. Auf den Plätzen 2 und 3 liegen aktuell der Ford Fiesta und der Renault Clio.
