Papinski übernahm diese Funktion im Zuge eines seit längerem vorbereiteten Wechsels von Komm.-Rat Arthur Clark (60), der sich nach 8 Jahren an der Spitze der Innung schrittweise in den Ruhestand zurückzieht. Die Amtsübergabe sei „fachlich perfekt und überaus partnerschaftlich“ erfolgt, betonten die beiden Funktionäre bei einer gemeinsamen Pressekonferenz. Ebenfalls neu in den Innungsvorstand gewählt wurde Robert Gerl (Salzburg), der ab sofort gemeinsam mit Komm.-Rat Ferdinand Jandl (Niederösterreich) als Stellvertreter von Papinski fungiert.
Die Innungsspitze vertritt die Interessen von über 1.300 Betrieben. Seit 2006 sei die Mitgliederzahl um 27 % gestiegen, erläuterte Papinski: „Als Nahversorger für die Autofahrer sind die Karosseriebauer zukunftssicher aufgestellt.“ Handlungsbedarf gebe es jedoch bei der Lehrlingsausbildung, die einer Imageverbesserung bedürfe, sowie generell bei der öffentlichen Wahrnehmung der Branche. „Ein Auto besteht nicht nur aus Technik, auch Blech und Kunststoff haben einen wichtigen Stellenwert.“
In den kommenden Monaten plant die Bundesinnung daher eine neue Werbekampagne. Diese nützt einen ähnlichen Slogan wie bisher („Lassen Sie nur die Besten an Ihre Karosserie!“), die Sujets wurden jedoch entschärft: Die früheren „zweideutigen“ Plakate hatten viel Beifall, aber auch Kritik aus politisch (über-)korrekten Kreisen ausgelöst.
