Basis dafür bildet eine Umfrage unter rd. 1.000 deutschen Autofahrern. Mit einer Fahrzeugdichte von 640 Kfz pro 1.000 Einwohner (Österreich 543 Pkw pro 1.000 Einwohner) spielen Autos in Deutschland eine wichtige Rolle. Darüber hinaus hängt jeder siebte Arbeitsplatz direkt oder indirekt an der Automobilbranche. „Angesichts ihrer Bedeutung als Motor für Wachstum, Beschäftigung und Wohlstand erschrecken die Ergebnisse“, sagt puls-Geschäftsführer Dr. Konrad Weßner.
59 Prozent der deutschen Autofahrer geben an, dass sich keine politische Partei für ihre Belange einsetzt. Noch zu knapp 20 Prozent nehmen Deutschlands Autofahrer die CDU/CSU als Partei wahr, die Ihre Interessen vertritt, nur 8 Prozent fühlen sich durch die SPD vertreten. „Offensichtlich hat keine politische Partei den Mut, sich offen zu Deutschlands Autofahrern zu bekennen“, so Weßner. Zu den Top-Themen, die Autofahrer interessieren, zählen lt. Studie die Senkung der Mineralölsteuer (62 Prozent), der Ausbau des deutschen Straßennetzes (45 Prozent) und die Senkung der Kfz-Steuer (44 Prozent).
Angesichts dieser Zahlen und der bevorstehenden Nationalratswahl am 29. September wären auch Österreichs Parteien gut beraten, die Anliegen österreichischer Autofahrer ernst zu nehmen.
