Demnach stirbt in Österreich jeden dritten Tag ein Fußgänger oder Radfahrer im Straßenverkehr. Um das EU-Ziel einer Senkung der Unfall-Toten zu erreichen, müssten Verhaltensweisen dieser Zielgruppen durch Aufklärung und Bewusstseinsbildung verändert werden. Besonders gefährdet sind Menschen im höheren Alter.
Als dominante Gefahrenquellen wurden einerseits Kreuzungen, Radwege und Schutzwege und andererseits individuelles Fehlverhalten ausgemacht. Die Experten der Allianz treten für das freiwillige Tragen von Schutzhelmen und eine niedrige Promillegrenze (0,5 wie bei den motorisierten Verkehrsteilnehmern) für Radfahrer ein.
Weitere Forderungen sind die sicherheitsgerechte Einbindung von Radwegen in Verkehrskonzepte und verstärkte Verkehrserziehung zum Thema Fußgänger/Radfahrer.
