Mit dem Erwerb um rd. 25 Mio. € des schwedischen Herstellers „haben wir einen attraktiven Kaufpreis gezahlt“, sagt Martin Sailer, Vorstand Frauenthal Holding. Gnotec erzielte im vergangenen Jahr mit der Herstellung von Metallkomponenten im Automobil- und Industriekundenbereich mit rd. 400 Mitarbeitern einen Umsatz von 80 Mio €.
Die geographisch gut gelegenen Niederlassungen in Schweden würden den Ausbau von gemeinsamen Kundenkontakten ermöglichen, „aber auch den Zugang zu neuen Automobilkunden, wie etwa Volvo Cars und Industriekunden“, so Hans-Peter Moser, Vorstand Frauenthal Holding. Mit dem Produzenten für Press- Stanz- und Schweißteile im Bereich Chassis werde das Produktportfolio erweitert und Synergien bei Schlüsselkunden genutzt.
Die aktuell niedrigen Bewertungen in der Automobilzuliefererbranche würden günstige Kaufoptionen bieten. „Aus diesem Grund prüft unsere Business Development-Abteilung laufend zusätzliche Akquisitionsmöglichkeiten“, sagt Sailer. Die Frauenthal-Gruppe, die als Mischkonzern in zwei Unternehmensbereichen, dem Lkw-Zuliefergeschäft und dem Sanitär- und Heizungsgroßhandel tätig ist, beschäftigt derzeit rd. 2.900 Mitarbeiter und ist mit den neuen schwedischen Standorten in neun europäischen Ländern vertreten.
