606,6 Mio. € Umsatz erwirtschaftete die Miba AG, die Gleitlager, Sinterformteile, Reibbeläge, Beschichtungen, Leistungselektronik-Komponenten und Sondermaschinen produziert, im zu Ende gegangenen Geschäftsjahr: Die Euro-Krise und die rückläufigen Pkw-Absatzzahlen in einigen Ländern (vor allem in Südeuropa) hätten natürlich auch Auswirkungen auf die Miba gehabt, meint Vorstandsvorsitzender DI DDr. h.c. Peter Mitterbauer. „Durch die weiter verkürzten Planungszyklen unserer Kunden müssen auch wir durch kurzfristige Produktion reagieren“, sagt Mitterbauer.

 

Sein Sohn F. Peter Mitterbauer, der im Juli dieses Jahres den Vorstandsvorsitz übernehmen wird, sagt, dass eine wirtschaftliche Prognose für die kommenden Monate sehr schwierig sei. Mittel- bis langfristiges Ziel sei jedoch ein profitables Wachstum in Richtung 750 Mio €. Die Miba beschäftigt in Österreich rund 2.200 Personen, weltweit sind es doppelt so viele.

 

Neben Österreich gibt es auch Produktionsstätten in der Slowakei, England, den USA, China, Indien und Brasilien. Knapp 40 % der Produktion geht an die Pkw-Industrie, der Rest an Hersteller von Lkws, Baumaschinen, Zügen, landwirtschaftlichen Fahrzeugen oder Schiffen.