Genug Stimmen, um für die nächsten Kammerwahlen in Tirol zu kandidieren, sagt der streitbare Unternehmer nach der Wahl. Er will, basierend auf seinem wirtschaftsliberalen Programm, vor allem gegen die Verkehrs- und Autogegner auftreten, weil die Wirtschaftskammer zum Beispiel nichts gegen den Aktionismus des Verkehrsclub Österreichs unternehme.

 

Der regierungstreue VCÖ entwickle sich zu einem Sprachrohr gegen die Automobilität und Tirols Kammerpräsident Dr. Jürgen Bodenseer schere sich keinen Deut um die Existenzgrundlage hunderttausender BürgerInnen in Österreich, die von und mit dem Kraftfahrzeug leben und stößt sich an seinem in der Wahlwoche lancierten Newsletter. Der findet sich als PDF im Anhang und wird von Pfurtscheller als „völlig durchgeknallt“ qualifiziert.

 

Für den umtriebigen Autohändler ist das ein Beispiel, dass Kammerfunktionäre oftmals nur ein Ziel verfolgen – nämlich ihr eigenes. Tirols Kammerpräsident steht in der Kritik, eine Nobelkarosse in Liechtenstein angemeldet zu haben, um sich österreichische Autosteuern zu sparen.