Wenn Meldungen wie diese in der Redaktion eintrudeln, wird einem erst bewusst, wie schade es um die Marke Saab ist: Denn es gibt noch immer eine erhebliche Zahl von eingefleischten Liebhabern, die alles tun, um eines der Modelle des vor gut einem Jahr endgültig am Autofriedhof gelandeten schwedischen Autoherstellers zu ergattern. Jüngstes Beispiel war eine Auto-Auktion in Schweden, bei der im April 78 einzigartige Fahrzeuge verkauft wurden.
Für diverse Exemplare des 9-5 Sportcombi (die Autos wurden aufgrund der wirtschaftlichen Probleme nur in sehr geringen Stückzahlen gebaut) zahlten die Käufer umgerechnet bis zu 42.640 Euro. Ebenso begehrt waren die sehr raren 9-4X, für die mehr als 40.000 Euro geboten wurden.
Gleich 23 Fahrzeuge gingen an Bieter aus den Niederlanden, aber auch Deutsche (20) waren sehr aktiv. Immerhin 14 Saab verblieben in Schweden. Die übrigen wurden in sieben weitere Länder verstreut: Neben der Schweiz, Tschechien, Lettland, Litauen, Norwegen und Polen fand sich auch ein Saab-Enthusiast aus Österreich.
