Etwa 500.000 der 2,6 Mio. Pannen, zu denen der deutsche Automobilclub im vergangenen Jahr gerufen worden war, wurden für die Bewertung herangezogen. Um eine ausgewogene Statistik zu erreichen, mussten auf jedes Fahrzeug in mindestens drei aufeinander folgenden Jahren in Deutschland zumindest 10.000 Neuzulassungen entfallen (was auf 93 Fahrzeuge zutrifft). Die Autos durften auch nicht älter als sechs Jahre sein; außerdem wurden ausschließlich technische Pannen bewertet.

 

Die meisten Probleme gab es im Vorjahr (wieder einmal) mit Batterien, aber auch die Bereiche Anlasser/Generator sowie Zündung/Sensorik/Einspritzung spielten gerne einen Streich.

 

Bei den Kleinstwagen löste der VW Fox den Ford Ka ab, Schlusslichter sind smart fortwo und Chevrolet Matiz. Im Kleinwagen-Segment verbesserte sich der Nissan Micra von Rang 14 auf Platz 1, gefolgt vom Mini und dem Peugeot 206. Hyundai i20 und Honda Jazz fielen wegen der vielen Batterieprobleme neuer Modelle weit zurück.

 

Die untere Mittelklasse ging an den BMW X1 vor dem Citroën C4 Picasso; hingegen landete der VW Eos am letzten Platz. In der Mittelklasse platzierte sich der Audi Q5 ganz oben am Stockerl, gefolgt vom BMW X3. Ford Mondeo und S-MAX sind hier die Verlierer.

 

Der Audi A6 gab sich in der oberen Mittelklasse keine Blöße und siegte vor dem 5er BMW.

 

Insgesamt bewertet der ADAC die Arbeit der Autohersteller zwar als positiv (vor allem im Vergleich zum ersten Test im Jahr 1978: Allerdings offenbare die aktuelle Auswertung nach wie vor eklatante Mängel, da oft bei Billigstteilen am falschen Platz gespart werde.

 

Details zu den Tops und Flops enthält das PDF im Anhang.